Die Kindle Deals der Woche werden diesmal angeführt von einem Thriller eines populären Indie-Autoren, der durch die Preisreduktion seinen zweiten Frühling erlebt. Außerdem günstig zu haben sind ein Krimi, eine ganze Reihe Fantasy-/Romantasy-Romane – und "Die Analphabetin, die rechnen konnte", die neue Nummer 1 der Spiegel-Bestsellerliste.
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Der Hightech-Branchenverband Bitkom veröffentlichte am heutigen Dienstag die Ergebnisse seiner Ende August durchgeführten Studie zu Kauf und Nutzung von eBooks. Neue und teilweise überraschende Zahlen liegen nun unter anderem für die Nutzung von Lesegeräten, die beliebtesten Informations- und Bezugswege sowie Alternativen zum Kauf vor.
weiterlesenWenn am Sonntag bundesweit gewählt wird, geht es auch die hiesige Zukunft des eBooks. lesen.net wirft einen Blick auf die Haltung der Parteien zu den eBook-Themen Buchpreisbindung, Mehrwertsteuer und Bibliotheksleihe.
weiterlesenEinmal monatlich bezahlen für beliebig viele Inhalte: Im Musikbereich schon weit verbreitet, sind Flatrate-Modelle für E-Books noch eine Randerscheinung. Dabei können E-Book-Flatrates sowohl für Leser als auch für die Buchindustrie ein attraktives Abrechnungsmodell sein.
weiterlesenÜber 9 Millionen Page Impressions und mehr als 1,4 Millionen Downloads allein im Juli (eigene Angaben): Die eBook-Warez-Seite boox.to ist ein Schrecken der Buchindustrie. In dieser Form ist sie allerdings bald Geschichte: Die Piraten kündigen eine Paywall an, die die Reichweite der Plattform drastisch reduzieren wird.
weiterlesenUnter deutschen Weihnachtsbäumen werden in diesem Jahr auch zahlreiche eBook Reader unterschiedlicher Hersteller gelegen haben, die nun mit digitaler Literatur befüllt werden wollen; selbst wer ein Lesegerät mit integriertem eBook Store sein Eigen nennt, stößt hier schnell an die Grenzen des Angebots. Hinzu kommt vielfach die Auseinandersetzung mit harkeliger Verwaltungssoftware und merkwürdigen Fehlermeldungen. Wir geben…
weiterlesenIm bereits Anfang des Monats an dieser Stelle vorgestellten chip.de Adventskalender öffnete sich am Montag ein besonders für Lesefreunde spannendes Türchen. Das IT-Magazin verschenkt selbstkündigende 90-Tage-Flatrates für das eBook-Portal eLoad24.com, wo aktuell 1.147 sogenannte "eBooklets" – vorwiegend Sachtexte – online geschmökert und im pdf-Format heruntergeladen werden können. Völlig frei von Haken ist das Angebot allerdings…
weiterlesenWenige Wochen vor dem Verkaufsstart des Pocketbook 302 – erste Geräte sollen Anfang März zum Preis von knapp 300 Euro ausgeliefert werden – macht der ukrainische Hersteller eine spannende Spezifikation seines ersten WLAN-Readers publik: Der Sechs-Zoller verfügt wie Amazon Kindle 2 und txtr Reader über eine direkte Anbindung zu einem sukzessive befüllten eBook Store, über…
weiterlesenAm Ende eines ereignisreichen Jahres 2009 haben eBooks in Deutschland – anders als etwa in den USA oder in Osteuropa – immer noch nicht den ganz großen Durchbruch geschafft. Seit dem Verkaufsstart vom Sony Reader PRS-505 zur Leipziger Buchmesse im März ist zwar das Angebot digitaler Literatur gerade bei Belletristik spürbar gewachsen. Trotz kleinerer (und…
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epub Logo
Das epub-Format (die Abkürzung steht für electronic publishing, also elektronisches Publizieren) ist ein recht junges und offenes Dateiformat vornehmlich für Textdokumente. epub-Dateien sind dynamisch und passen sich somit der Bildschirmgröße des Anzeigegerätes an – anders als Dateien im proprietären pdf-Format von Adobe, bei denen Seiten immer in einem fixen Verhältnis angezeigt werden. Das bietet erhebliche Vorteile gerade auf kleineren Bildschirmen wie solchen von dedizierten Lesegeräten und Smartphones, auf denen nativ großformatige pdf-Dateien bisweilen kaum noch komfortabel lesbar sind.
Das epub-Format hat sich im digitalen Buchmarkt in den letzten Jahren als Standardformat für textlastige fiktionale Bücher und Ratgeber außerhalb der Kindle-Plattform durchgesetzt. Fachliteratur mit komplexen Formatierungen wie Grafiken und Tabellen wird hingegen weiterhin eher im pdf-Format ausgeliefert, wo der Verlag eine ideale Anzeige gewährleisten kann und die ohnehin eher für Laptop- und PC-Bildschirme gelesen beziehungsweise durchgearbeitet werden.
Technische Grundstruktur von epub ähnelt Websites
Technisch handelt es sich bei epub-Dateien vereinfacht gesagt um zip-Container, in denen Metadaten (Inhaltsverzeichnis und dergleichen), begleitende mediale Inhalte (Cover, Musik, Bilder) und die eigentlichen Textinhalte nebst ihre Formatierungen in entsprechenden spezifischen Dateien zusammengefasst sind. Zum Einsatz kommen offene Web-Standards wie XHTML, XML und CSS. In ihrer Grundstruktur ähneln epub-Dateien konventionellen Internetseiten.
Im Herbst 2011 ist die bislang neueste "volle" epub-Version 3 veröffentlicht worden, die unter anderem interaktive Funktionen mit JavaScript und vielfältige Multimedia-Funktionen erlaubt. Von den meisten dedizierten Lesegeräten wird epub 3 aber noch nicht unterstützt.
epub-Dateien öffnen und lesen
epub-Dateien können einer Vielzahl unterschiedlicher Software gelesen werden. Sie werden von allen aktuellen eBook Readern mit Ausnahme der Kindle-Geräte nativ unterstützt. Für die großen Mobile-Plattformen Android und iOS gibt es zahlreiche kompatible Lese-Apps. Neben den Anwendungen der Anbieter, bei denen man die epub-Datei bezogen hat (Tolino-Händler, Onleihe, …), ist hier vor allem der kostenlose Bluefire Reader zu empfehlen. Anders als die meisten anderen gratis Lese-Apps unterstützt der Bluefire Reader auch mit Adobe Kopierschutz verschlüsselte epub-Dateien.
Die erste Empfehlung für eine Desktop-Software für das Öffnen von epub-Dateien ist das kostenlose eBook-Verwaltungstool Calibre. Sollen kopiergeschützte epub-eBooks geschmökert werden, benötigt man die deutlich weniger "leichte" und intuitive Adobe-Software Digital Editions. Online lassen sich epub-Dateien unter anderem über die Web-Apps der Tolino-Händler schmökern.
epub-Dateien erstellen und bearbeiten
Auch für die initiale Anlage von epub-Dateien ist Calibre die erste Wahl. Die für die alle relevanten Betriebssysteme verfügbare Verwaltungssoftware unterstützt eine Vielzahl von Ursprungsformaten zur Umwandlung ins epub-Format, darunter die Microsoft-Office-Formate doc und docx. Erstellte epub-Dateien lassen sich anschließend auch recht intuitiv bearbeiten.
Diese Option gilt vor allem für Leser – verlagsunabhängig publizierende Autoren können auch doc-Dateien bei ihrem Distributor wie Neobooks, Bookrix oder Tolino Media hochladen, die dann vom Dienstleister ins epub-Format umgewandelt werden. Alternativ haben Autoren spezialisiere Editoren wie Sigil (Open Source) und Papyrus Author (kostenpflichtig) zur Auswahl, die eine direkte Konvertierung – und Validierung – der Textinhalte ab Werk an Bord haben.
eBooks im epub-Format kaufen, leihen, kostenlos laden

epub-Dateien auch in Büchereien
Digital-Leser auf der Suche nach frischer Literatur bekommen heute fast durch die Bank epub-Dateien zum Download angeboten, unabhängig davon ob sie sich eBooks kaufen, leihen oder kostenlose eBooks etwa beim Project Gutenberg beziehen. Über den im folgenden Punkt ausgeführten Adobe-Kopierschutz lassen sich mit epub-Dateien auch Lizensierungen mit zeitlicher Befristung realisieren, sprich Leihvorgänge.
Wer sich in seiner öffentlichen Stadtbücherei eBooks ausleiht, erhält entsprechend verschlüsselte epub-Dateien, die sich auch auf den eBook Reader laden und schmökern lassen und nach Ablauf der Leihfrist sozusagen automatisch zurückgeben. Die Bereitstellung der Dateien im offenen epub-Format bei den im Onleihe-Verbund organisierten Stadtbüchereien ist ein großer Vorteil gegenüber privatwirtschaftlichen eBook Flatrates wie Skoobe, bei denn die Lektüre nur im Browser und auf Smartphones und Tablets möglich ist.
acsm-Dateien und epub DRM

Adobe DRM erschwert das epub-Handling
Kommerzielle epub-Dateien, wie man sie in eBook Stores wie Weltbild, Thalia und Hugendubel kaufen kann, sind in einigen Fällen mit einem Kopierschutz von Adobe versehen. In der Vergangenheit waren mit einigen wenigen Ausnahmen (unter anderem Bastei Lübbe) alle kommerziellen eBooks hart kopiergeschützt, in den letzten Jahren hat sich das Bild erfreulicherweise umgedreht und nur noch ein kleiner Teil des Sortiments bei Thalia & Co. ist hart kopierschützt. Auf den Produktseiten der Online-Händler gibt es üblicherweise einen Hinweis über die Art des Kopierschutzes.
Nach dem Kauf bekommt man bei mit Adobe-Kopierschutz versehenen eBooks erst einmal nur eine acsm-Datei, mit der dann über Software wie Adobe Digital Editions der eigentliche epub-Download angestoßen werden muss. Moderne eBook Reader mit integriertem WLAN-Modul wie die Tolino-Modelle wickeln die Autorisierung im Hintergrund ab. Hier ist nur noch die einmalige Hinterlegung der eigenen Adobe-ID von Nöten. Der Adobe-Kopierschutz für epub-Dateien ist seit Jahren geknackt und lässt sich mit einem Plugin für das kostenlose Verwaltungstool Calibre mit einem Klick entfernen, dieses Prozedere ist in Deutschland allerdings gesetzlich verboten. Mehr dazu in unserem Fachartikel DRM entfernen.
Auch Apple setzt in seinem iBookstore auf das epub-Format. Der Konzern verwendet hier aber – ebenso wie der E-Reading-Spezialist Kobo, inzwischen auch technischer Dienstleister der Tolino-Allianz – einen eigenen Kopierschutz. Bei iBooks gekaufte kopiergeschützte epub-Dateien sind somit nicht auf anderen Geräten lesbar. Weil aufgrund der Buchpreisbindung bei Apple gekaufte eBooks genauso teuer sind wie bei einem Einkauf über andere Online-Händler, der Kunde hier aber weniger Kompatibilität erhält, raten wir darum gegenwärtig von einem eBook-Kauf bei Apple ab.
epub in pdf konvertieren
Um eine epub-Datei ins ungleich verbreitetere pdf-Format zu konvertieren – etwa weil eine gleichartige Anzeige unabhängig vom Endgerät gewünscht ist – benötigt man spezielle Software. Kostenlos und simpel können epub-Dateien mit der beliebten eBook-Verwaltungssoftware Calibre ins pdf-Format umgewandelt werden.
epub auf Kindle

Kein epub auf Kindle
Das epub-Format erfreut sich einer großen Beliebtheit bei der Leserschaft und einer breiten Akzeptanz innerhalb der gesamten Buchbranche, der Marktführer ist aber außen vor. Die Kindle-Familie unterstützt das epub-Format nicht, Amazon setzt aus strategischen Gründen seit jeher auf technisch ähnlich strukturierte, aber proprietäre Formate.
Immerhin: Kopierschutzfreie epub-Dateien können mittels Calibre einfach ins von Kindle Paperwhite & Co. unterstützte mobi-Format konvertiert werden. Das tritt inzwischen auch auf einen großen Teil der eBooks im kommerziellen Bereich zu, alle großen Verlagskonzerne und auch die meisten unabhängigen Verlage haben sich zwischenzeitlich von hartem Kopierschutz verabschiedet. Ist das eBook allerdings doch mit Adobe DRM verschlüsselt, gibt es keine legale Möglichkeit zur Umwandlung. Entsprechend können auch bei öffentlichen Bibliotheken ausgeliehene eBooks nicht rechtmäßig auf Kindle-Lesegeräten geschmökert werden.