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Kindle Paperwhite 2 Firmware Update: Page-Sync, PDF-Vorschau, „Lesen während Versand“

Amazon hat seinen aktuelles Top-Modell Kindle Paperwhite 2 mittels Firmware Update um neue Funktionen ergänzt. Neben technischen Innovationen räumt Amazon jetzt eine besonders einfache Möglichkeit ein, ein Buch digital anzulesen, während man auf das bestellte Print-Buch wartet.

Die am gestrigen Montag freigegebene Firmware Version 5.4.5 wird wie üblich „over the air“ auf kompatible eBook Reader ausgerollt, namentlich den seit Herbst 2013 verkauften Kindle Paperwhite der aktuellen Generation. Alternativ kann das Update auch als 177 Mbyte große Datei hier heruntergeladen werden. Neue Funktionen laut Amazon

  •  zur zuletzt aufgerufenen Seite synchronisieren. Automatisch wird zur geräteübergreifend zuletzt aufgerufenen Seite gesprungen, manuell kann zur weitesten bislang gelesenen Buchseite synchronisiert werden
  • Die Vorschau einer PDF-Datei im „Pan and Zoom“-Modus anzeigen lassen. Mehr Übersicht bei der PDF-Vorschau (Pan-and-Zoom = navigieren innerhalb von vergrößerten PDF-Dokumente)
  • Eine Probe lesen, während das physische Buch versandt wird. Auf Bestellbestätigungs-Seiten von „ausgewählten“ Print-Büchern gibt es künftig die Option, eine Leseprobe der Digital-Ausgabe in die eigene Cloud zu laden. Das E-Book kann dann etwa im Kindle Cloud Reader geschmökert werden und taucht infolge des Firmware Update auch im Cloud-Reiter des Kindle Paperwhite 2 auf (sowie in Kindle-Tablets und -Leseapps).

Das zeitgleich freigeschaltete Firmware Update für US-amerikanische Kindle Paperhwhite 2 bietet exakt die gleichen Funktionen.
Technisch verbesserte Amazon seinen meistverkauften eBook Reader nur en detail, die „Lesen während des Versandes“ Option ist da schon eher einen Blick wert. Die Verknüpfung von Print und Digital (mit dem Vorteil der sofortigen Verfügbarkeit) ist so logisch, dass hier schon fast der späte Zeitpunkt der Einführung verwundert.  De facto dürften hier nur ohnehin öffentliche Leseproben übertragen werden, am Mehrwert des Angebotes ändert das aber nichts. Dass ein Online-Händler wie Amazon einen solchen Dienst vor den vermeintlichen Print-Spezialisten aus dem stationären Buchhandel einführt, spricht nicht unbedingt für Letztere.

<Bildnachweis: Upgrade von Shutterstock>

 

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