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txtr App 3.0: Verbessert, aber verbuggt

img_0887Rund zehn Wochen nach dem Deutschland-Verkaufsstart vom iPad hat das Berliner Startup txtr eine runderneuerte Version seiner iPhone-App herausgebracht (iTunes-Link), die nun auch auf dem Apple Tablet eine gute Figur macht. Möglich ist der Kauf und Download von Adobe DRM geschützter Literatur direkt aus dem Programm heraus – vorausgesetzt, die Technik spielt mit.

img_0881Als wir nach der automatischen Aktualisierung der App auf Version 3.0 kopiergeschützte Literatur von txtr.com herunterladen wollten, sprangen uns eine Vielzahl unterschiedlicher Fehlermeldungen entgegen – kein Einzelfall. Probleme gibt es sowohl bei auf txtr.com gekaufter Literatur als auch mit auf die Plattform geladenen eBooks aus anderen Quellen. txtr hat sich des Bugs bereits angenommen, bis zu einer Aktualisierung der App wird aber (schon aufgrund dem Prüfungsvorgang von Apple) mindestens eine Woche vergehen.

Der integrierte Online-Shop mit knapp über 100.000 Titeln – darunter viel aktuelle deutschsprachige Literatur, die es noch nicht im iBookstore gibt – ist nicht die einzige Neuerung in Version 3.0 der App. Deutliche Fortschritte hat es auch beim Funktionsumfang gegeben, den wir noch bei der Vorversion als unzureichend beurteilten. Mit verschiedenen Schriftgrößen, invertierbarer Anzeige, Zugriff aufs Inhaltsverzeichnis und einer zuletzt besonders schmerzlich vermissten „Springe-zu-Seite“-Funktion begegnet die txtr App der namhaften Konkurrenz von Apple und Amazon nun auf Augenhöhe.

img_0888Bei Erscheinungsbild und optischer Aufbereitung ist iBooks zwar nach wie vor eine Klasse für sich; Breite und Qualität vom Literaturangebot im txtr Store sind aber unübertroffen, zudem können die eBooks nun endlich auch anständig auf Apple Devices gelesen werden. Bei txtr gekaufte eBooks haben zudem einen entscheidenen Vorteil gegenüber Kindle und iBooks: Weil die Inhalte im offenen epub-Format (mit oder ohne gängiges Adobe DRM) vorliegen, können sie auf praktisch allen derzeit erhältlichen dedizierten Lesegeräten mit Ausnahme vom Kindle geschmökert werden. Bei einer Verfügbarkeit des gleichen Titels in verschiedenen Plattform-Stores empfiehlt sich darum derzeit in jedem Fall der Einkauf bei txtr (sollte man nicht einen Kindle sein Eigen nennen oder eine entsprechende Anschaffung planen) – vorausgesetzt natürlich, die App funktioniert auf dem eigenen Device wie gewünscht.

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Kommentare


Marcel 9. August 2010 um 08:11

Laut einer Bewertung aus dem AppStore muss man die txtr Reader App 3.0 nach den Update erneut mit der Adobe-ID aktivieren. Tatsächlich kann ich jetzt ein geschütztes EPUB aus einem fremden Store wieder öffnen. Kommischerweise erhalte ich bei dem geschützten EPUB aus dem Txtr Store weiterhin die hier beschriebenen Fehlermeldungen. Aber Achtung: ich bin mir nicht sicher, ob bei der erneuten Aktivierung eine weitere DRM-Lizenz verbraucht wird. Wer hier sparsam sein muss, sollte sich das Update auf die txtr App 3.0 gut überlegen.

Antworten

txtr Reader kommt (evtl.) im Oktober, mit neuen Features » eBooks » lesen.net 5. September 2010 um 17:32

[…] Startup txtr in den letzten Monaten primär mit der Entwicklung leistungsstarker Apps (Android, iOS) und das B2B-Geschäft in der Öffentlichkeit präsent war – zuletzt wurde eine Kooperation […]

Antworten

txtr kooperiert mit Pocketbook » eReader » lesen.net 8. Oktober 2010 um 19:06

[…] auf einer Vielzahl von Endgeräten wiedergegeben werden; Apps gibt es bereits für iOS (iPhone, iPad) und Android-Devices, auch eine Anzeige direkt im Browser ist möglich. Aufgrund der […]

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