Skip to main content

Tablet Test der Stiftung Warentest: alt bleibt gut

Die Nachfrage nach klassischen Tablets ist in den letzten zwei Jahren deutlich abgeflaut, vor allem weil nennenswerte technische Innovationen ausblieben. Das spiegelt sich auch im neuen Tablet Test der Stiftung Warentest wider. Immerhin: Auch für einige preiswerte Neuerscheinungen gab es „gute“ Noten.

Für ihre aktuelle Ausgabe 12/2016 hat sich die Stiftung Warentest elf Tablets ins Labor geholt (kostenpflichtiger Artikel), die in den vergangenen Monaten erschienen. Eingeteilt sind die Geräte in zwei nach Größe differenzierten Klassen – auf der einen Seite die Sieben- und Acht-Zoller, auf der anderen Seite die Zehn-Zoller.

Tablets: Samsung und Apple dominieren

Samsung Galaxy Tab A6

Samsung Galaxy Tab A6

Weder bei den „Kleinen“ noch bei den „Großen“ gab es im Zuge des neuen Tablet Test einen Führungswechsel. Die Bestnote in der Zehn-Zoll-Klasse hat nach wie vor das Samsung Galaxy S2 9,7″ inne (Note 1,7), im 7-8-Zoll-Segment kann das iPad Mini 4 (Note 2,0) seine Spitzenposition behaupten. Überhaupt führt an Apple und Samsung kein Weg vorbei, 3 der ersten 5 Plätze gehen an diese beide Marken. 

Auf Platz 2 im Zehn-Zoll-Segment folgt dann aber der erste Neueinsteiger. Das Samsung Galaxy Tab A6 (2016) schneidet mit einer 1,8 nur knapp schlechter ab als der mehr als 200 Euro teurere große Bruder (230 Euro zu 450 Euro). Insbesondere die gemessene Akkulaufzeit von mehr als 15 Stunden trotz vergleichsweise niedrigem Gewicht beeindruckte die Tester. Auch das Full-HD-IPS-Display wusste zu gefallen. Unter dem Strich ist das Gerät der neue Preis-Leistungs-Sieger in der aktuell 159 Geräte fassenden Tablet-Datenbank der Stiftung Warentest.

Nur ein „Kleines“ überzeugt

Asus Zenpad 8

Asus Zenpad 8

Neben dem Galaxy Tab A6 wurde auch das Huawei Mediapad T2 Pro mit „gut“ (2,1) bewertet. Es hat ein ähnlich gutes Display, die Akkulaufzeit ist allerdings gut 6 Stunden niedriger. In der „kleinen“ Klasse reichte es nur für eines der vier Geräte für ein „gut“, nämlich für das Asus Zenpad 8 (Note 2,4), das sich zum Preis von 160 Euro auch gleich die Preis-Leistungs-Krone in seiner Kategorie aufsetzen kann.

Amazon-Geräte wurden diesmal übrigens nicht getestet und finden sich auch sonst nicht auf den vorderen Plätzen im Tablet-Ranking. Der besonderes populäre Sieben-Zoller Fire bekam ebenso ein „befriedigend“ (3,2) wie der Zehn-Zoller Fire HD 10 (2,8, beide Ausgabe 12/2015). 

Schwachstelle Android-Updates

Wer sich in den letzten zwei bis drei Jahren ein Tablet gekauft hat, für den gibt es also keinen Handlungsbedarf, zumal auch bei den Apps die Hardware-Anforderungen zumeist überschaubar sind. Der größte wunde Punkt ist noch das veraltende Betriebssystem. So wäre das 2014 erschienene Tolino Tab 8 mit seinem Full-HD-Display auch heute noch absolut zeitgemäß, wenn es nicht bei Android 4.4 festhängen würde, bei dem etwa keine native Auslagerung von Apps auf die microSD-Karte möglich ist.

Impulse durch Convertibles

yoga-bookImpulse gab es in letzter Zeit vor allem durch 2-in-1-Geräte. Auf der einen Seite sind das mehr oder weniger klassische Tablets mit andockbarer Tastatur, auf der anderen Seite Notebooks mit um 360 Grad nach hinten klappbaren Displays. Einen Sonderstatus nimmt das wahlweise mit Android und Windows 10 erhältliche Yoga Book, das mit seinem riesigen Touchfeld (das optional als Tasatur fungiert) vor allem für Kreative eine interessante Alternative zu konventionellen Tablets sein kann.

Ähnliche Beiträge


Keine Kommentare vorhanden


Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*
*