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Kindle Store

Amazon: 48 Kindle Books je 100 Bücher

Amazon-Kindle-2-01.jpgSpannende neue Zahlen zu digitaler Literatur kommen heute aus Pittsburgh. Die lokale Tageszeitung Pittsburgh Post Gazette hat für eine Reportage zum Siegeszug von eBooks (abgesehen von Verlagen) alle beteiligten Seiten – Leser, Autoren und US-Marktführer Amazon.com – zu Wort kommen lassen und dabei interessante Informationen in Erfahrung gebracht.

Demnach macht Nordamerikas größter Buchhändler inzwischen einen wesentlichen Teil seines Umsatzes mit digitaler Literatur.  Fast jedes vierte Buch bei Amazon.com geht heute in virtueller Form über die Ladentheke, erfuhr die Tageszeitung von einer Sprecherin des Unterenehmens. Im Mai dieses Jahres waren es noch rund 17%.

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WSJ hat 30.000 Kindle-Abonnenten

wsj_kindleeditionVerkaufszahlen rund um den Amazon Kindle 2 sind ein streng gehütetes Geheimnis in Seattle. Der Konzern tituliert sein Lesegerät zwar als „Best selling electronic product“ und Garanten für Umsatz- und Gewinnwachstum, drückt das aber nicht in absoluten Zahlen aus. Apple-Chef Steve Jobs ließ das bereits am „Erfolgsmodell Kindle“ zweifeln.

So gab es bislang nur Vermutungen zu eBook-Verkäufen im Kindle-Store, zuletzt ließen Zahlen rund um den The Lost Symbol Launch aufhorchen. Das renommierte Wallstreet Journal ergänzt den bislang raren Datenbestand nun um Abozahlen seiner Kindle-Edition.

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Deutscher Kindle-Store: Ausgedünnt & teuer

Amazon-Kindle-2-01.jpgLange war auf den Verkaufsstart vom Amazon Kindle 2 in Deutschland gewartet worden. Nachdem zuletzt im Sommer ein regulärer Markteintritt Amazons an „überzogenen Vorstellungen der Mobilfunkanbieter“ scheiterte, hat sich das Unternehmen nun für ein Import-Modell entschieden.

Von Seattle aus werden über 100 Länder (Tabelle unten) mit dem eBook Lesegerät beliefert. Auch die Inhalte kommen momentan noch ausschließlich aus den USA: Gegenwärtig stehen baldigen deutschen Kindle-Besitzern 272.000 digitale Bücher sowie mehrere Dutzend Zeitungen und Zeitschriften zur Verfügung, rund 70.000 Titel weniger als US-Kunden. Auch das Preisniveau variiert.

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Amazon Kindle 2 kommt nach Deutschland

Es ist der nicht mehr für möglich gehaltene große Wurf: Amazon bringt sein bislang nur in den USA erhältliches (und höchst erfolgreiches) eBook Lesegerät Amazon Kindle 2 auf einen Schlag in über 100 Länder – inklusive Deutschland. Auch das Whispernet, über das 272.000 digitale Bücher und Zeitungen (unter anderem Wirtschaftswoche, Handelsblatt, FAZ) direkt auf den Sechs-Zoller kommen, wird hierzulande ohne Übertragungskosten (aber mit 2$ Roaming-Zuschlag zu jedem eBook) nutzbar sein.

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Kindle: Amazon sperrt Ausländer aus

kindle-2.jpgAuch zwei Jahre nach dem US-Rollout ist die Amazon Kindle Familie nach wie vor nur in den Vereinigten Staaten zu haben. Während ein Verkaufsstart in Großbritannien unmittelbar bevorstehen soll, ist hierzulande ein Rollout auf absehbare Zeit an (aus Sicht von Amazon) überzogenen Forderungen der Mobilfunkanbieter gescheitert.

Wer außerhalb der USA lebt und trotzdem einen Kindle sein Eigen nennt, konnte sich bislang immerhin über den Kindle Store mit Lesefutter versorgen. Der halblegale Workaround sah so aus, dass man mit ausgedachter US-Adresse einen amazon.com Account anlegt und eBooks über Geschenkgutscheine bezahlt. Die Literatur musste dann zwar über USB-Kabel (statt wireless) aufs Lesegerät übertragen werden, immerhin hatte man aber Zugriff auf das über 300.000 Titel starke Angebot – bis vorige Woche.

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„Lost Symbol“: Kindle schlägt Hardcover

lostsymbolDas neue Buch von Dan Brown (Da Vinci Code, Illuminati) ist der erwartete Megaseller. Der seit vorgestern in den USA, Kanada und UK erhältliche Thriller „The Lost Symbol“ hat sich innerhalb von 24 Stunden über eine Million mal verkauft, heißt es in der NYT. Entsprechend hat der Verlag Random House (eine Bertelsmann-Tochter) in Windeseile die Druckerpressen wieder angeschmissen, ergänzt die ohnehin schon enorme 1. Auflage von 5 Millionen Exemplaren um weitere 600.000 Bücher.

Dabei entfällt vermutlich ein beträchtlicher Teil der Verkäufe auf die digitale Ausgabe des Romans. Nachdem Amazon im Verhandlungspoker mit Random House die Oberhand behalten hat, debütierte „Lost Symbol“ im Kindle Store für die üblichen $9,99 – 66% unter dem Hardcover-Preis. Das schlägt sich nun offenbar auch in den Verkaufszahlen wieder.

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Amazon verbannt Public Domain eBooks

amazon_kindle_2_05.jpgAmazon kommt nicht aus den negativen Schlagzeilen. Nach der „1984-Affäre“ um aus der Ferne gelöschte eBooks, die auch in der deutschen Presselandschaft vielfach aufgegriffen wurde, stehen das Unternehmen aus Seattle wiederum im Zentrum der Kritik.

Grund sind diesmal vermeindlich willkürliche Löschungen von (mehr oder weniger modifizierten) Public Domain eBooks aus dem Kindle Store. Gemeinfreie digitale Literatur macht einen bedeutenden Teil der aktuell 349.770 Titel im eBook-Shop von Amazon aus.

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Amazon vs. Verlage – 1:0

lostsymbolAmazon hat beim Konflikt mit der Verlagsbranche um die Preisgestaltung von Kindle-eBooks einen wichtigen Etappensieg errungen. Das am 15. September erscheinende neue Dan Brown Buch „The Lost Symbol“ – ein sicherer Bestseller – wird in den USA zeitgleich als Hardcover und Kindle-Datei zu haben sein. Die digitale Ausgabe kommt dabei zum bekannten Kostenpunkt von $9,99 – über 40% Abschlag zur gedruckten Variante.

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Amazon steigert Umsatz, entschuldigt sich für „1984“

amazonDer börsennotierte E-Buchhändler Amazon konnte gestern mal wieder hervorragende Quartalszahlen publizieren. (pdf) Der Wirtschaftskrise zum Trotz wurden die Umsätze in den vergangenen drei Monaten im Jahresvergleich um 16% auf 4,6 Milliarden US-Dollar gesteigert. Dabei verdiente das Unternehmen 142 Millionen US-Doller.

Hervorgehoben wird im Quartalsbericht ausdrücklich der Verkaufserfolg der Amazon Kindle Familie (Bestseller im Elektroniksortiment) sowie das große Angebot im Kindle Store. Konkrete Verkaufszahlen blieb Amazon an dieser Stelle aber mal wieder schuldig, so dass die Dimension vom „Projekt Kindle“ weiterhin Spekulation bleibt.

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