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Neues Nexus 7: Das ultimative E-Reading-Tablet

Erwartungsgemäß hat Google am heutigen Mittwochabend die neue Generation seines Nexus-7-Tablet präsentiert. Für Lesefreunde gibt es derzeit kein besseres Stück hintergrundbeleuchtete Hardware.

Das neue Nexus 7 unterscheidet sich gegenüber dem Vormodell in einer ganze Reihe Punkte. So

  •  hat das neue Nexus 7 neben der bekannten Frontkamera auch eine 5-Megapixel-Kamera auf der Gehäuserückseite
  • steckt ein neuer Chip im “Nexus 7 II”, der nach Schätzungen von Mobile Geeks für eine doppelt so hohe Performance wie beim Vormodell sorgen soll
  • wurde der Arbeitsspeicher auf 2 Gbyte verdoppelt – viel Leistungsreserven für Multitasking und komplexe Anwendungen
  • hat das neue Nexus 7 Stereo-Sound – bislang ein Privileg des Kindle Fire
  • soll die Akkulaufzeit die ohnehin schon guten Werte des ersten Nexus 7 übertreffen (9 Stunden HD-Videowiedergabe, 10 Stunden Surfen)

Schärfstes Display aller Klassen

nexus 7 neu 2 Die wesentlichen Punkte zum Schluss: Das neue Nexus 7 verfügt tatsächlich über ein Full-HD-Display (1920x1200px), was einer Pixeldichte von – für Tablet-Verhältnisse – sagenhaften 323ppi entspricht. Zum Vergleich: Das iPad mini kommt auf 163 PPI, der Kindle Paperwhite (mit HD-E-Ink-Screen) auf 212ppi, der Kindle Fire HD auf 216 PPI und selbst das iPad mit Retina Display “nur” auf 264 Bildpunkte pro Zoll.

Im Klartext: Kein Gerät (ausgenommen Smartphones) zeigt Inhalte so gestochen scharf an wie das neue Google Nexus 7 – das gilt auch und besonders für Text, wo jeder zusätzliche Pixel die Lesbarkeit verbessert. Für Geräteklasse und Formfaktor fällt das neue Nexus 7 zudem angenehm leicht aus: 318 Gramm wiegt der Sieben-Zoller,das sind 22 Gramm weniger als das Vormodell und spürbare 80 Gramm weniger als das Kindle Fire HD. Und: Anders als beim neuen Trekstor Tablet geht die Gewichtsersparnis nicht auf Kosten der Akkulaufzeit.

229 US-Dollar (und wohl auch Euro) kostet das neue Nexus 7 mit 16 Gbyte Speicherplatz. Das sind 30 US-Dollar mehr als das Vormodell gekostet hat und 60 Euro mehr als das Kindle Fire HD, ebenfalls absolut brauchbare Android-Tablets wie das Pocketbook SurfPad 2 gibt es sogar schon für 120 Euro. Anders als das Vormodell ist das neue Nexus 7 ein Premium-Produkt – im Bezug auf den Preis, aber auch auf die dafür erhältliche Leistung.

Literaturbegeisterte, die über die Anschaffung eines Tablets nachdenken und nicht jeden Euro zweimal umdrehen müssen, sollten zuschlagen, sobald das neue Nexus 7 hierzulande erhältlich ist (in den USA soll es Ende Juli ausgeliefert werden). Auch, weil das Android-Ökosystem schon lange mit dem von Apple gleichgezogen hat. Nahezu jede E-Reading-App gibt es in gleicher Qualität auch für Android.

Kein Kindle/Tolino-Killer

Ist das neue Nexus 7 nun der E-Book-Reader-Killer, als der vor dreieinhalb Jahren schon das erste iPad ausgerufen wurde? Wir sagen nein, denn: Zum einen spielt das Nexus 7 preislich in einer anderen Liga als aktuelle Lesegeräte. Zum anderen bieten dedizierte Reader mit ihren Graustufendisplays noch ein ganz anderes papiernahes Leseerlebnis, als es hintergrundbeleuchtete Tablets zu leisten imstande sind.

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Kommentare


Jens Kilgenstein 25. Juli 2013 um 12:25

Gute Zusammenfassung! Bedingt durch die hohe Pixeldichte, müsste man mit den Augen schon extrem nah an den Bildschirm gehen, um noch einzelne Pixelstufen zu erkennen. Bei normaler Nutzung ist das nun aber absolut kein Thema mehr. Beim iPad mini beispielsweise ist das aktuell noch anders, man merkt diesen Effekt insbesondere, wenn man vom iPad 4 aufs mini wechselt.
Ein Nachteil beim Nexus 7 war bisher die etwas schwache Helligkeit des Displays gewesen. Sollte die auch verbessert worden sein, wäre es wirklich eine durch und durch runde Sache.

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MrReset 27. Juli 2013 um 12:34

Kein Kartenslot, kein Kauf …

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Neue Lesegeräte werden den Markt für E-Books weiter beflügeln | digital publishers 28. Juli 2013 um 12:17

[…] Google präsentiert sein neues Nexus 7, das sich ebenfalls als optimales e-Reading Tablet eignet (lesen.net, allesebook.de). Das neben dem Käufermarkt, das Verleihen von E-Books fokussiert wird, zeigt das […]

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Peter 30. Juli 2013 um 08:57

Das mit dem Kartenslot sehe ich ähnlich kritisch. Ich hab mir das erste Nexus 7 gekauft. Das war im Dezember 2012. Da war weit und breit kein ähnliches Tablet zu dem Preis zu sehen. Andere waren entweder doppelt so teuer und mehr und/oder sie hatten wenig Power und eine schlechte Auflösung.

Inzwischen sieht Lage aber nicht mehr so düster aus: Ausus Memopad, Pockebook Surfpad 2 und andere. Es sind brauchbare Geräte mit guter Auflösung mit SD-Slot auf dem Markt, und das zum Preis zwischen 100-150 Euro. Da würde ich nicht mehr zu einem Nexus 7 ohne SD-Slot greifen.

Klar das neue Nexus 7 hat wieder Alleinstellungsmerkmale wie noch höhere Auflösung, Gewicht und Power zu diesem Preis. Trotzdem ist der Unterschied für mich nicht mehr so extrem. Das “alte” Nexus 7 hat eine brauchbare Auflösung und gute Power. Und eben dazu gibt es Alternativen. Wer meint auf den SD-Slot erzichten zu können bekommt mit dem neuen Nexus 7 sicher ein super Gerät mit bombastischer Preis-Leistung.

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