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“Nerd”, “Langeweile”, “Freelance”: 8 Wörter, die von Autoren erfunden wurden

Bücher bereichern nicht nur unsere Welt, sondern auch unseren Wortschatz. Etliche Begriffe aus unserem täglichen Sprachgebrauch entstammen der Phantasie von mal mehr, mal weniger namhaften Schriftstellern. Darunter befinden sich auch Wörter, denen man eigentlich einen anderen Ursprung zuschreiben würde.

Der Kinderbuchautor Theodor Seuss Geisel (1904-1991) ist heute vor allem bekannt für seinen weihnachtshassenden “Grinch” – eine Figur, die “Dr. Seuss” nebenbei bemerkt ebenso erfunden hat wie das Wort. In seinem 1950 publizierten Kinderbuch “If I Ran to the Zoo” erfand der Autor aber noch ein anderes Wort: Den “Nerd”, ein im heutigen Sprachgebrauch mal bewundernd, mal herablassend gebrauchten Begriff für jemanden, der in einem bestimmten Thema komplett aufgeht. Erstmals gebraucht wurde der Begriff in einem Reim:

And then, just to show them
I’ll sail to Ka-Troo
And bring back an It-Kutch,
A Preep and a Proo,
A Nerkle, a Nerd, and a Seersucker too!

Auch Wörter wie “Langeweile” – ein Begriff aus der Feder des berühmten Charles Dickens – und “Bananenrepublik” sind aus unserem aktiven Wortschatz nicht wegzudenken, debütierten aber erstmalig auf gedrucktem Papier. Das gilt selbst für hochtechnische Wörter wie “Cyberspace”, übrigens erstmalig erst im Jahr 1982 gebraucht – und damit ein halbes Jahrtausend nach “Geek”, einem originär mittelalterlichen Begriff. Der australische Ghostwriting-Dienstleister Aussiessay hat 8 beliebte Wörter nebst ihren literarischen Ursprung in eine schicke Infografik gegossen.

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Kommentare


Hanni Pott 25. August 2017 um 21:19

Laut wiktionary gibt es "lange weile" seit dem 12. Jahrhundert und "Langeweile" (ein Wort) seit dem 14. Jahrhundert. "boredom" stammt wohl wirklich von Dickens.

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