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Kobo freut sich über Umsatzsprung und Aura-HD-Verkäufe

kobo aura hd 1Der kanadische E-Book-Händler Kobo kann auf ein erfolgreiches erstes Quartal 2013 zurückblicken. Die E-Book-Reader-Verkäufe legten von Januar bis März 2013 um 145% gegenüber dem Vorjahreszeitraum zu, gleichzeitig wird mehr gelesen. Erstaunlich viele Verkäufe verzeichnet der „Luxus-Reader“ Kobo Aura HD.

Nach eigenen Angaben hat Kobo jetzt 14,5 Millionen Nutzer, 2,5 Millionen davon registrierten sich im 1. Quartal 2013. Der Bücherkonsum war im 1. Quartal 2013 um 34% höher als im 1. Quartal 2012 – Kobo ist über die Social-Reading-Funktionen seiner Reader bestens über das Leseverhalten seiner Nutzer im Bilde. Die fünf meistverkauften E-Books hierzulande im 1. Quartal 2013 waren

1. Shades of Grey – Befreite Lust, E L James
2. Shades of Grey – Gefährliche Liebe, E L James
3. Shades of Grey – Geheimes Verlangen, E L James
4. Er ist wieder da, Timur Vermes
5. Das inoffizielle Handbuch. Anleitung, Tipps, Tricks, Matthias Matting

Vier Bestseller und ein Self-Publishing-Titel also – Mattings Handbücher erfreuen sich auch auf der Kindle-Plattform großer Beliebtheit. Bei Kobo kommt hinzu, dass die Geräte und ihre Funktionen von Haus aus eher dürftig dokumentiert sind (ein Umstand, den auch die Stiftung Warentest in ihrem jüngsten E-Book-Reader-Test explizit kritisiert hat).

Stolz ist Kobo auf den Verkaufserfolg seines Kobo Aura HD, auf den bereits 27% der Kobo-Verkäufe im Einzelhandel (!) entfallen sollen. Für was für einen Zeitraum das gilt, verrät Kobo nicht – der 169 Euro teure 6,8-Zoller wurde erst im April vorgestellt, also schon im zweiten Quartal. Auch heute kann von einer großflächigen Verfügbarkeit keine Rede sein, selbst auf der Kobo-Website muss man das Gerät mit der Lupe suchen. Vor diesem Hintergrund ist der berichtete Absatz umso bemerkenswerter.

Kobo hat mit seiner Präsenz in allen wichtigen Märkten und einem umfassenden App- und Devices-Ökosystem (bei richtig guten dedizierten Lesegeräten mit weit entwickelten Firmwares) auf jeden Fall das Potenzial, ein echtes Gegengewicht zu Amazon zu sein. Nachbesserungsbedarf gibt es noch beim Angebot im E-Book-Store, wobei Kobo hier mit der Eröffnung einer Self-Publishing-Plattform schon auf dem richtigen Weg ist.

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Kommentare


P.Gr. 30. Mai 2013 um 11:45

Ich habe es auch bei mir am Leseverhalten festgestellt, seitdem ich im Besitz eines Kindels PW und eines Tolino bin, lese ich in jeder freien Minute. Und beim Verreisen ist es einfach nur platzsparend, da ich ja Bücher in Hülle und Fülle auf den Readern habe. Aber auch richtige Bücher aus Papier lese ich gern.Nur eben dann zu Hause.

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Peter 2. Juni 2013 um 19:14

Tja, vielleicht ist der Markt für größere und besserer Reader doch nicht so klein wie gedacht. Also ich habe bis zum Kobo Aura gewartet bis ich mir einen neuen Reader zum Neupreis geholt habe. Er ist der erste Reader der mich fast voll überzeugt hat.

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Bom Cabedal 6. Juni 2013 um 20:59

Ich bin sowieso froh, daß es eine gute Alternative für Amazon gibt. Habe seit ein halbes Jahr einen Kobo Glo – großartiges Gerät.

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Kobo Mini für 29 Euro bei Media Markt » eReader, Kaufen » lesen.net 16. Juni 2013 um 12:05

[…] auch gerne ein paar Euros draufgelegt und ein paar Gramm mehr getragen. Der (zumindest von Kobo vermeldete) Erfolg des Sieben-Zollers Kobo Aura HD könnte ein Indikator dafür sein, dass auch die aktuell […]

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