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Monatsarchive: Oktober 2010

Shanda Bambook: Günstiger "sozialer" eBook Reader

bambook2"Soziales Lesen" kommt langsam, aber stetig. Im Frühling machte Amazon in Kindle Books vorgenommene Hervorhebungen für Alle sichtbar (wofür sich das Unternehmen einige Kritik einhandelte), Ende September launchte Kobo eine Android-App mit Konversationsmöglichkeiten aus dem Text heraus; in die gleiche Richtung geht auch Lovelybooks mit seinem zur Buchmesse vorgestellten Buchfrage-Widget für eBooks. Der chinesische Mischkonzern Shanda hat nun das erste dediziert soziale Lesegerät auf den Heimatmarkt gebracht.

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Buchmesse 2010 eBook Roundup

"Angst vor eBooks überwiegt", titelten wir vor fast anderthalb Jahren im Bezug auf ein Branchenevent, wo digitale Literatur vornehmlich als substanzielle Bedrohung des eigenen Geschäftsmodells gesehen wurde. Zur Buchmesse 2010 ergab sich ein etwas differenzierteres Bild: Der Umgang mit der neuen Medienform ist  nun vielfach konstruktiver, lösungsorientierter; Schwarzmaler und Besitzstandswahrer gibt es aber auch heute noch. Ein subjektiver Messerückblick.

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textunes-Zahlen: Fingerzeig für Industrie

textunesDer auf die Veröffentlichung von Inhalten auf Tablets und Smartphones spezialisierte Verlagsdienstleister textunes hat zur Frankfurter Buchmesse interessante Marktdaten publiziert. So konnten in den letzten anderthalb Jahren über eine Million eBook-Downloads verzeichnet werden – mehr als die Hälfte davon in den letzten sechs Monaten. Enhanced eBooks scheinen bereits ein großes Thema, das iPad als Verkaufsplattform dagegen eher noch ein Versprechen.

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Langenscheidt noch in 2010 im Kindle Store

SAMSUNG DIGITAL CAMERAAuch ein gutes Jahr nach der Internationalisierung vom Amazon Kindle ist das Angebot an deutschsprachiger Literatur im Kindle Store immer noch mau: Zwar spukt eine entsprechende amazon.com Suche rund 4.000 Treffer aus; dabei handelt es sich allerdings praktisch durchweg um gemeinfreie Titel und/oder via Digital Text Plattform im Eigenverlag Publiziertes. Namhafte deutsche Verlagshäuser machten bislang einen Bogen um den Kindle Store – doch zur Buchmesse bekommt die Einheitsfront Lücken.

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Libreka fokussiert B2B, kooperiert mit Toshiba,B&N,…

librekaEinem jüngst durchgeführten kleinen Facelift und der Promotionaktion "Downloadtime" (Freitag Mittag gibt es kurzzeitig ein Ken Follett eBook umsonst) zum Trotz: Die Tage von Libreka als Endkunden-Händler sind erwartungsgemäß weitgehend gezählt. Statt dessen konzentriert sich das Projekt vom Börsenverein des deutschen Buchhandels künftig auf "digitale Verlagsauslieferung", also die Distribution der gesammelten digitalen Literatur in möglichst viele Kanäle. Zur Buchmesse konnten die Frankfurter dabei bereits einige Abschlüsse vermelden. weiterlesen